Foto-Roadtrip

Eine Foto-Rundreise durch Westeuropa

Vier Wochen lang fuhren wir 2016 mit dem Auto und minimalem Gepäck durch Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien und Andorra. Wir erkundeten Landschaften, Sehenswürdigkeiten, Städte mit einer langen Vergangenheit, mittelalterliche Dörfer und legten dabei knapp 5.000 Kilometer zurück. Wir nehmen dich mit auf diese Abenteuerreise, erlebe was wir erlebt und fotografiert haben und lerne aus den Reisefoto-Tipps.

Es werden vom 08.05. - 28.08.2020 zwei Tagesartikel pro Woche veröffentlicht, möchtest du daran erinnert werden, trage dich gerne in meine Schatzkisten Mail ein.

Tag 27 – 26.08.2016

Französische Geschichte

Der letzte volle Tag unseres Roadtrips bricht an und ich gehe auf die letzte morgendliche Fototour, zum Sonnenaufgang, in das Dorf “Bonnieux”.  Es ist sehr klein, deshalb dauert die Fototour nicht so lange. Da man vom Dörfchen eine tolle Aussicht hat, fotografiere ich noch ein bisschen die Landschaft. Irgendwann knurrt mein Magen und ich gehe wieder zurück, da das Frühstück bestimmt schon auf mich wartet. Es gibt wieder typisch Französisch – Croissant und Marmelade 😀

Nachdem Frühstück, machen wir nochmal einen Familienausflug, ein anderes Örtchen anschauen, bevor es zu warm wird. “Oppède-le-Vieux” heißt das Ziel – noch kleiner als “Bonnieux”, aber hier findet man mehr historische Bauwerke, die super Vintage Motive auf Fotos sind.

Von der Kapelle, die wir anschauen hat man eine super Aussicht über das Dorf und das Tal. Nach einer Weile wird es uns dann aber doch zu warm und wir fahren zurück. Wieder bei Regine hüpfen wir in den Pool, lesen und sonnen uns. Was man in einem Erholungsurlaub eben so macht. 😀 Und das war unser Tag im großen und ganzen 😀

 

    

 

Bonnieux
Mit 1.400 Einwohnern ist “Bonnieux” eines der größten Dörfer Luberons. Es liegt nur wenige Kilometer von der Stadt “Lacoste” entfernt und liegt auf einem Berghügel, zieht sich aber bis ins Tal hinab. Obwohl das Dörfchen fast keine touristischen Attraktionen zu bieten hat, hat es sich doch auf die Touristen eingestellt, die den historischen Kern  und die Altstadt, im oberen Bereich des Dorfes, anschauen. Es zeichnet sich vor allem durch die vielen kleinen Gassen aus, durch die man unmöglich mit dem Auto fahren kann, deshalb das lieber unten abstellen und dann hochlaufen. Man kann eine alte Kirche aus dem 12 Jahrhundert anschauen, auch an sich ist das kleine, idyllische Dörfchen einen Besuch wert.

Oppède-le-Vieux
Auch “Oppède-le-Vieux” ist ein kleines Dörfchen in der Provence. Vor Jahrzehnten war der Ort unbewohnt und verfiel. Doch in den 1960er und 1970er Jahren wurde der Luberon wieder “in” und war angesagt. So zogen viele Künstler und Aussteiger in die verlassenen Häuser von “Oppède-le-Vieux” und es kam wieder Leben in das Örtchen. 
Man kann viele alte Bauten bewundert und auch wenn vieles verlassen, oder verfallen aussieht, gibt dies auf Fotos coole Motive. Vor allem besucht man den Ort aber wahrscheinlich wegen seiner Kapelle und einer alten Burgruine, die seit dem 13. Jahrhundert existieren.

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