Tag 6 – 20.05.2017

Eine stressige Angelegenheit

Nach einem ausgiebigen Frühstück, geht es für mich weiter. Heute habe ich einen Fototermin um einen “Weber” zu fotografieren.

Meine Kinder kennen die ungeplanten Wanderungen, die ich manchmal unternehme, schon. Wenn ich denke, dass ein anderer Weg eine Abkürzung ist und man dann an Stellen landet, wo man eigentlich nicht hin wollte. 😀 Heute war es wieder so weit, denn eine ungeplante Wanderung machte den Tag stressiger als eigentlich gedacht.

Auf dem Weg zu meiner nächsten Unterkunft, liegt die “Slieve League Viewing Platform” zu der ich bei prächtigem Wetter fahre (allerdings sehr windig!), um dort den “One Man’s Path” zu gehen. An der “Slieve League Viewing Platform” bin ich mal wieder unter Touris, später dann auf dem “One Man’s Path”, aber meistens allein. Der “One Man’s Path” heißt nicht umsonst so. Er ist gerade breit genug für eine Person, mit Abhängen rechts und links. Für Menschen die nicht oft wandern gehen und keine Erfahrungen haben, also eher ungeeignet.

Die ungeplante Wanderung lässt die Zeit wie im Fluge vergehen und ich muss mich ganz schön beeilen, weil ich noch einen Fototermin mit einem “Weber” habe. Ihn fotografiere ich im ähnlichen Stil, wie auch beim Herzland Projekt. Ich kaufe mir noch eine Kappe und schon geht es wieder zurück.

Auf dem Rückweg muss ich zwei Wanderer nach ein bisschen Wasser zum Trinken fragen, da ich das natürlich vergessen habe und schon eine Weile unterwegs bin. Auf weiterem Weg zu meiner Unterkunft komme ich noch am sogenannten “Port-Donegal Cottage” vorbei, welches super Fotomotive bietet. Abends komme ich dann in der Unterkunft “Sea View B&B” an.

Was ich bei meiner heutigen Planung nicht beachtet habe, war die spontane Wanderung und das Auspacken im B&B nach dem Einchecken. Das dauert alles immer länger als geplant, weshalb der Tag schlussendlich ein bisschen stressig war.

Slieve League Cliffs
Die “Slieve League Cliffs” gehören zu den höchsten Klippen Europas. 601 Meter fallen sie in die Tiefe und enden in den Wellen des atlantischen Ozeans. Um den höchsten Punkt zu erreichen, wandert man den “One man’s path” entlang. Dieser heißt nicht umsonst “One Man’s path”. Die Klippen sind sehr steil und hoch. Deswegen sollte man vor allem schwindelfrei sein, wenn man den “One man’s path” wandert und schon erfahrener mit Wanderungen.

Port-Donegal Cottage
Port-Donegal Cottage ist eine der ungezähmtesten und abgelegensten Gegenden Irlands. Neben ungewöhnlichen Felsanordnungen, findet man in der Nähe die Überreste verlassener und verfallener Häuser, welche heute als “Geisterort” bezeichnet werden.

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