Tag 3 – 17.05.2017

Der „Atlantic Drive“

Tag drei bricht an. Da ich heute eine etwas längere Tour geplant habe, gehe ich noch schnell in einen Supermarkt, um Wasser zu kaufen. Danach stärke ich mich wieder mit eine “Irish Breakfast” (sehr nährhaft).
Kleiner Einschub was ich beim Sichern der Bild- und Filmmaterialien von gestern gemerkt habe ist, dass ich die Action Cam immer wieder hab laufen lassen, obwohl ich nichts gefilmt habe, deshalb waren dann die Akkus so schnell leer. Da muss ich heute wohl besser aufpassen. 😉
Das “The Waterside B&B” ist sehr bescheiden eingerichtet, dennoch ist der Frühstücksraum in Ordnung und das Frühstück ist frisch zubereitet.
Mein Plan für heute ist es, über den “Atlantic Drive” zu meiner nächsten Unterkunft zu fahren und zwischendurch, an verschiedenen Aussichtspunkten, zum Fotografieren und Wandern, anzuhalten. Die Hauptziele sind: die “Cliffs of Ashleam”, der “Keem Bay” und der “Moyteoge Head”.

Bevor es dorthin los geht, habe ich aber noch einen alten Friedhof entdeckt, der mystische Fotomotive bietet. Danach bin ich so müde geworden, dass ich doch erst nochmal in die Unterkunft muss um mich kurz auszuruhen, bevor es dann los zur nächsten Unterkunft geht.

Bei den “Cliffs of Ashleam” angekommen wander ich ein Stück an den Klippen entlang bis zum Rand, um dort ein paar Landschaftsaufnahmen zu machen. (Geht da ganz schön steil runter, wenn das meine Frau sehen würde… :D)

Nach dem kleinen Zwischenstopp fahre ich weiter bis zu meiner nächsten Unterkunft Atlantic Breeze”. Dort packe ich kurz aus, mache ein kleines Päuschen, danach fahre ich  zum “Keem Strand” und beginne mit dem Aufstieg des “Moyteoge Head”. Das letzte Stück ist sehr sportlich, da mich ein kräftiger Regenschauer überrascht und ich die letzten Meter, bis zu einem verfallenem Aussichtshaus, spurte, um dort kurz Schutz zu suchen, da ich den Regenschutz für meine Fotoausrüstung nicht mit hatte. Als der Schauer aufhört bietet sich mir das Paradies jedes Fotografen, vor allem für mich als Lichtemotionist. Ein Spiel zwischen Wolken, Licht, Wasser und einer grandiosen Aussicht. Tolle Lichtstimmung. Was will man mehr!

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, das auf der anderen Seite die “Cliffs of Croaghaun”, die drittgrößten Klippen Europas, zu sehen sind. Ich stand die meiste Zeit unter den Wolken.

Beim Abstieg, kommt mir wieder eine dicke Regenwolke entgegen, weshalb ich den Berg runter jogge und es gerade noch rechtzeitig ins Auto schaffe, bevor es anfängt zu regnen.
Wieder in meiner Unterkunft “Atlantic Breeze”, gibt es noch ein kleines Abendessen für mich, nach dem ich der Gastgeberin erzählt hatte was alles passiert war, was für eine tolle Stimmung zum Fotografieren herrschte und ihr einige Bilder und Filme gezeigt hatte.
Es war ein sehr gelungener Tag, mit vielen Eindrücken, Film- und Bildmaterialien. Unterwegs hatte ich sogar noch einen “Wanderbuddy” – das Rastaschaf. 😀 Außer Regen, Wolken, Natur und Wellenrauschen gab es nichts, ich habe niemanden getroffen, was sehr schön war, denn verlassene Gegenden zu erkunden macht am meisten Spaß.
Auch die Unterkunft hatte einen sehr schönen Ausblick, von Klippen bis Hügel und Schafe war alles dabei.

Irland Fototour Mai 2017

Cliffs of Ashleam

An der südlichen Küste der “Achill Island” findest du die weißen Klippen von Ashleam, welche ca. 10 Meter hoch und einen Besuch auf jeden Fall wert sind.

Moyteoge Head

Der “Moyteoge Head” liegt westlich der irischen Hauptstadt Dublin und ist der äußerste Punkt einer Halbinsel. In der Nähe findet man einer der höchsten Berge Irlands. Den “Croaghaun”, der 688 Meter über dem Meeresspiegel liegt.

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