Workflow Lightroom

Workflow Lightroom -Toskana Scarlino

Toskana Scarlino. Mit RAW-Dateien können mehr Details und damit auch mehr Tonwerte besser wiedergegeben und bearbeitet werden. Diese Bild ist eine Langzeitbelichtung (25 Sekunde), weil ich die Blende ziemlich geschlossen hatte, um maximale Schärfe von hinten bis vorne zu erhalten. Das geht natürlich nur mit Stativ. Grund warum ich maximalen Schärfe haben wollte, waren die Steine auf der Linken Seite, die als “Bild”-Rahmen dienten und auch noch Scharf sein sollten.

Durch die lange Belichtungszeit ergaben sich noch folgende Effekte:

  • die Lichter der fahrenden Autos werden sind Lichtbänder zu sehen
  • die vorderen Wolken, welche sich schneller bewegten, haben eine leichte Bewegungsunschärfe, dadurch wirkt der Himmel vielschichtiger und damit auch interessanter

Bei der Bearbeitung des Bildes habe ich speziell das Dorf wieder abgedunkelt, weil es im Gegensatz zur Landschaft durch die lange Belichtungszeit zu hell dargestellt wurde. Die Bäume am Hang wurden so “schattig” dargestellt und “verschwammen” zu einer dunklen Maße, das ich hier die Struktur durch Detailverstärkung hervorgehoben um dem entgegen zu wirken.

Mein Hauptworkflow in Lightroom sind die nachfolgende Schritte, wobei dies nach Effekt und Optimierungs-Potential mehr oder weniger Regler betrifft. Die Bilder in der Bibliothek ordnen “JJ-MM-TT Titel” und Sammlungen/Smart-Sammlungen anlegen Diese Regler kommen fast immer alle zum Einsatz:

  • „Objektivkorrektur“ gegen chromatische Aberration
  • „Details“ um nachzuschärfen und zu entrauschen
  • Das „gerade Ausrichten“ Werkzeug.
  • Grundeinstellungen: Regler “Lichter”
  • Grundeinstellungen: Regler “Tiefe”
  • Grundeinstellungen: Regler “Klarheit”
  • Grundeinstellungen: Regler “Dynamik”

Die Regler in den folgenden Kategorien sind das “Salz in der Suppe” und werden individuell ja nach Bildstil von mir genutzt:

  • Gradationskurve
  • HSL/Farbe/SW
  • Teiltonung
  • Effekte